Projekt­beschreibung

Das Wasser eines Flusses macht eine Reise von der Quelle bis zur Mündung.
Darum bildet das Reisemotiv die Struktur unseres Bühnenwerkes „Die Elbe“.

Es gibt drei agierende Figuren, die sowohl Sänger als auch Sprechdarsteller sind. Die Hauptfigur ist ein alter Fährmann, der lebenslang seine Elbfähre quer über den Fluss gesteuert hat und nun kurz vor seinem Tod den Wunsch verspürt, die Elbe noch ein letztes mal längs zu befahren. Begleitet wird der Fährmann von einer Kunstfigur, dem Engel des Todes. Als dritte Figur ist eine jugendliche Aussteigerin mit an Bord. Die Insassen der Fähre begeben sich auf eine existentielle Reise, begleitet von Bildern der ökologischen Bedrohung des Flusses und der teils katastrophalen Kriegs-Geschichte seiner Städte.

Das Bühnenwerk „Die Elbe“ vereinigt drei Künste, nämlich Text, Musik und Bild (Fotografie).
Die Texte der Figuren stammen zum größten Teil von berühmten Autoren, die dem Fluss Elbe begegnet sind: u.a. Schiller, Brentano, Kleist, Kafka, Hauptmann, Th. Mann, Walser, Kästner, Braun, Zweig.
Die Musik nimmt die Tradition der klassischen Musik auf, die am Elbstrom komponiert wurde: u.a. Schütz, Thelemann, Pfitzner, Wagner.
Gleichsam will die Fotografie an die stilistischen Fertigkeiten der sächsischen Künstlergruppe „Die Brücke“ und der Avantgarde Fotografie eines Kotzsch und Sander erinnern.

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